Insbesondere der westliche Abschnitt der Fürst-Bentheim-Straße von der Ringstraße bis zum Rhedaer Schulzentrum wird in den Morgen- und Mittagsstunden vielfach von Schülern genutzt, die zur Johannisschule, zur Gesamtschule oder zum Einstein-Gymnasium radeln. Zudem nutzen auch viele Eltern diese zentrale Ost-West-Achse in Rheda, um ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen.

Ein hohes Verkehrsaufkommen, viele Beinaheunfälle und lange Rückstaus in der 30-Zone und vor der Ampel sind die Folge. Eine mögliche Lösung für dieses Nadelöhr schlägt nun die FDP-Fraktion im Stadtrat vor. Sie möchte die Ausweisung des mittleren Abschnitts der Fürst-Bentheim-Straße zwischen Goethe- und Nonenstraße als Fahrradstraße prüfen, die auch weiterhin für den Anliegerverkehr geöffnet bleibt.

Eine Fahrradstraße ist eine einzig dem Radverkehr vorbehaltene Straße. Sie wird durch gesondertes Verkehrszeichen ausgewiesen. Wenn der PKW-Verkehr durch Zusatzzeichen zugelassen wird, beträgt die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Fahrradfahrer dürfen auf diesen Abschnitten nebeneinander fahren und PKW-Fahrer haben ihre Geschwindigkeit entsprechend anzupassen.

Für die FDP-Fraktion ergeben sich hieraus folgende Vorteile:

Der FDP-Antrag wird in der Sitzung des Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses am 3. Mai 2018 um 17 Uhr im Rathaus beraten.